Paradigmenwechsel für mehr Klimaschutz

Nienstädt braucht nach unserer Auffassung einen regelrechten Paradigmenwechsel in Sachen Klimaschutz. Ausgleichsmaßnahmen für Baugebiete und Naturschutzbelange sind kein lästiges und kostenintensives Beiwerk sondern allererste Aufgabe eines Rates. 

Wir wollen, dass alle Naturschutz-Maßnahmen der letzten 40 Jahre gelistet und geprüft werden unter der Fragestellung: Hat hier im Zuge von Bebauung und Flächenversiegelung wirklich ein ausreichender Ausgleich für die Umwelt stattgefunden? 

Wo Nachbesserungen erforderlich sind, müssen diese endlich in Angriff genommen werden.

Immer mehr Werbung an der B65, immer mehr davon beleuchtet. Immer mehr Absichtserklärungen, Spielhallen einrichten zu wollen. Wir sind dagegen, dass das Ortsbild im Zuge der B65 noch weiter verschlechtert wird und unsere Gemeinde einen Las Vegas - Anstrich bekommt. Darin sind wir uns mit den anderen Ratsfraktionen einig.

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Wer mit dem Rad von Obernkirchen nach Sülbeck fahren möchte, benutzt als ortskundiger Mensch den Feldweg zwischen Sülbecker Weg / Obernkirchener Straße ( L442) auf Obernkirchner Seite  und Kirchweg auf Sülbecker Seite.

Diese Feldweg-Verbindung wollten wir seit vielen Jahren besser befahrbar machen durch Befestigung. Dies war schon mit relativ geringen Kosten möglich.

Die Beratungen über den Haushaltsplan 2008 gingen dann gegen das Projekt aus und auch wir können uns nicht mehr daran erinnern, wann die Radwegeverbindung zwischen Nienstädt und Obernkirchen zum ersten mal im Rat diskutiert wurde. 2005 ???

2017 war es dann so weit: Der Feldweg wurde geschottert. Wir finden: Nicht optimal, aber eine sehr deutliche Verbesserung für RadfahrerInnen. Beim Überqueren der L442 und auf dem Stück bis zum Ortseingang Obernkirchen ist dann das abrupte Ende einer sicheren Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zu besichtigen. 

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Werbefachleute raten immer wieder dazu, das "für etwas" herauszustellen anstatt das "dagegen". Wie man daraus ein "pro" für den Erhalt einer der skandalösesten Fehlleistungen deutscher Verkehrspolitik in der Nachkriegsgeschichte herstellen kann, geht wohl nur mit dem Segen des Heiligen Sankt Florian. Die Rede ist von der B65 in der Ortsdurchfahrt Nienstädt und einer möglichen Umgehungsstraße. Da sind  für Bürgerinitiativen von Eigeninteressenverwaltern 100 Meter Abstand von einer überregionalen Straße natürlich unzumutbar, während bei anderen 5 Meter reichen, um dort über völlig undurchführbaren Lärmschutz zu schwadronieren,.

Eine Bürgerinitiative, die die schwere Belastung anderer im Gegensatz zur eigenen so erträglich findet, dass sie Alternativlosigkeit als Glaubensbekenntnis vor sich herträgt ist nicht glaubwürdig und zukunftstauglich.

Was wir heute als Ortsdurchfahrt in Nienstädt sehen, ist das Ergebnis der Arbeit von Menschen, die es besser machen wollen und nicht Missstände einfach hinnahmen oder verteidigen. Was für Auswärtige kaum sichtbar ist:  Wir haben die B65 nach Mitteleuropa geholt. Davor entsprach diese Straße besonders in der Ortsdurchfahrt  keinen europäischen Normen, was den Landkreis Schaumburg nicht zu stören schien. 

Die extrem absurde Fehlplanung der B65 wurde den Bürgerinnen und Bürgern Nienstädts vor Jahrzehnten als "Zwischenlösung" verkauft und im Kreistag gab es immer eine sichere Mehrheit von AbgeordnetInnen als TeilnehmerInnen des Durchgangsverkehrs mit entsprechend verengtem Gesichtswinkel. Derweil wurden reihenweise Autos durch Auffahrunfälle zerschrottet, was auch KreispolitikeriInnen betraf, die sich sogar manchmal gegen ihre eigenen Fraktionsvorsitzenden stellten. Völlig zu recht, denn die zeigten ja geradezu eindrucksvoll, wie wenig Ahnung bei ihnen als Ortsfremde  vorhanden war. Das scheint wieder in Mode gekommen zu sein.

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